Geisenheimer Lagen

Fuchsberg

Benannt nach dem Fuchs der in diesen Böden meistens seine Bauten anlegt.

Die Böden in diesem Bereich sind überwiegend tiefgründige Lößlehme und tertiäre Mergelböden. Die Weine sind kräftige, körperreiche Weine mit einer pikanten und rassigen Säure. Sie benötigen eine längere Lagerung bis sie sich zu ihrem vollen Aromaspiel ausbauen.

Kilzberg

Der Lagenname ist abgeleitet vom Köhlerberg. In der Zeit als dieser Bereich noch bewaldet war, diente die Fläche als Produktionsstätte von Holzkohle. 

Man findet hier tiefgründigen und kalkhaltigen Löss bis hin zu Lößlehm. Die Weine sind körperreich und mit einer feinnervigen gut abgepufferten Säure und somit gut wieder erkennbar. Die Weine benötigen eine längere Reifephase bis sie sich voll entfalten.

Kläuserweg

Der Bereich befindet sich auf dem Weg zur Klaus unterhalb des Schloß Johannisberg.

Die Böden sind tiefgründige, kalkhaltige Lößlehme, die Mergel enthalten können. Die Weine sind schwer und haben ein großes Volumen. Meist gepaart mit einer kräftigen und stahligen Säure, die auch eine längere Reifephase benötigen bis sie sich zur ihrer vollen Aromatik entfalten.

Schlossgarten

Die Lage ist benannt nach dem Geisenheimer Schlössern Monrepos, Ostein und Schönborn, die an diesen Bereich angrenzen.

Bei den Böden handelt es sich um tiefgründige kalkhaltige Lösse mit Aueböden. Die Weine sind voluminös mit einer ausgeprägten Fruchtsäure.

Mäuerchen

Die Lage leitet sich aus den begrenzenden Mauern ab.

Die Böden in diesem Bereich sind vorwiegend tiefgründige und kalkhaltige Lösse. Die Weine haben einen voluminösen Körper mit einer fruchtigen, eleganten und würzigen Note.

Mönchspfad

Der Mönchspfad läuft von Johannisberg nach Eibingen durch die Gemarkung Geisenheim und wird in 1356 und 1444 genannt.

Er führt durch eine geologische Vielfalt der Böden. Die Bodenvielgestaltigkeit wird durch tiefgründige Lösse und Lößlehme geprägt. Die Weine zeigen ein großes Spiel an Fruchtsäuren. In trockenen Jahren wachsen hier die größten Weine.

Rothenberg

Der Name wird aus der roten Eisenoxid-Farbe des mit Tonschiefer durchsetzten Quarzit benannt.

Die Weine haben eine fruchtige Note in Verbindung mit einer rassigen Säure und eine lange Lebensdauer.