Hochheimer Lagen

Berg

Der Lagenname ist durch die Struktur der Geländeformation abgeleitet und ist gemarkungsübergreifend nach Kostheim.

Die Böden sind Lößlehme und Lösse mit mehr oder weniger kiesigen tertiären Mergeln. Die Weine sind von zarter Natur mit einem verhaltenen Säurespiel. Sie sind meist feinnervig und pikant in dem Säurespiel.

Domdechaney

Aus dem Besitz der Domdechanei in Mainz. Im Jahre 1775 versuchten die Domdechanten die Weinberge mit Mainwasser zu beregnen und produzierten eine starke Edelfäulnis, die zu sagenhaften Weinen wurde.

Die Böden sind Lößlehme und Lösse mit mehr oder weniger kiesigen tertiären Mergeln. Die Weine sind stoffig und haben viel Körper mit einer markanten mineralischen Säure. Sie benötigen Zeit zur vollen Entfaltung des Aromaspiels.

Herrnberg

Der Lagenname leitet sich aus dem Besitztitel geistlichen Ursprungs (die Domherren von Köln und dann Mainz 1273) ab.

Die Böden sind tiefgründige Sande (Flugsande) zum Teil mit einem kiesigen Anteil (Mainterrassen). Die Wein zeigen eine mineralische und rassige Säure, gepaart mit einem angenehmen Spiel aus Frucht und Würze. In der Jugend sind sie meist verschlossen.

Hofmeister

Der Lagenname leitet sich aus den Besitzrechten des erzbischöflichen Hofmeisters (Damme) von 1363 her ab.

Die Böden sind Lößlehme und Lösse mit mehr oder weniger kiesigen tertiären Mergeln. Die Weine zeigen eine verhaltene Fülle mit viel Eleganz und einem feinnervigen Säurespiel. Sie benötigen eine gewisse Flaschenreife bis das volle Aromaspiel sich entfaltet.

Hölle

Der Name Hölle leitet sich aus dem Begriff des altdeutschen „Halde“ ab und hat nichts mit der Hölle zu tun. 

Die Böden sind sandig bis kiesig mit Lößbeimengungen sowie tertiärer Mergelböden. Die Weine zeigen eine kernige Säure mit spritzigen Fruchtaromen. Sie zeigen früh eine sehr feine Art der vorhandenen Fruchtaromatik.

Kirchenstück

Der Name entstand durch die Lage östlich der Hochheimer Kirche. 

Die Böden sind Lößlehme und Lösse mit mehr oder weniger kiesigen tertiären Mergeln. Die Weine haben ein großes Volumen mit einer vollendeten Harmonie aus feinfruchtigen Säuren und zarten Fruchtaromen.

Königin Viktoria

Der Lagenname wird von dem Deutschlandbesuch der Queen Victoria 1850 abgeleitet, da sie hier die ersten reifen Trauben verkostet hat. Am 5. Dezember 1850 verlieh die Königin die Urkunde mit dem Namen und im Jahre 1854 wurde das heute noch bestehende Denkmal errichtet.

Die Böden sind Lößlehme und Lösse mit mehr oder weniger kiesigen tertiären Mergeln. Die Weine zeigen ein elegantes und feinnerviges Säurespiel. Sie haben ein harmonisches ausdrucksvolles Aromaspiel mit einer guten Lagerfähigkeit.

Reichstal

Der Lagenname weist auf die besonders fruchtbare Bodenbeschaffenheit hin und ist auch gemarkungsübergreifend nach Kostheim.

Die Böden sind Lößlehme und Lösse mit mehr oder weniger kiesigen tertiären Mergeln. Die Weine sind stoffig und haben eine große Fülle mit einer rassigen und fruchtigen Säure. Sie sind in der Jugend stark verschlossen.

Stein

Der Lagenname ist ein Hinweis auf die Bodenbeschaffenheit.

Die Böden sind sandig bis kiesig mit Lößbeimengungen sowie tertiärer Mergelböden. Die Weine zeigen eine kernige Säure mit spritzigen Fruchtaromen. Sie zeigen früh eine sehr feine Art der vorhandenen Fruchtaromatik.

Stielweg

Auch hier wird die Ableitung zum Mittelhochdeutschen Begriff stigel = Steig wie bei der Lage Kostheimer Steig abgeleitet.

Die Böden sind Lößlehme und Lösse mit mehr oder weniger kiesigen tertiären Mergeln. Die Weine zeigen eine sehr verhaltene Art gepaart mit einer geschmeidigen Säure. Sie sind in der Jungend auch sehr verschlossen.

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