Wir suchen die schönste Weinsicht 2020

Stimmen Sie jetzt ab!

Das DWI (Deutsche Weininstitut) und die Rheingauer Weinwerbung suchen die schönste Weinsicht im Rheingau 2020! Stimmen Sie noch bis 31. März 2020 ab.Zur Auswahl stehen: Blick von der Assmannshäuser Rotweinlaube, sowie der Blick von der Burgruine Nollig Richtung Lorch. 

Bei der schönsten Weinsicht handelt es sich um besonders spektakuläre Aussichtspunkte, die in eine (Rad-) Wanderung eingebunden werden. Die schönste Weinsicht wird anschließend vor Ort mit einer drei Meter hohen Stele des Mainzer Künstlers Ulrich Schreiber gut sichtbar gekennzeichnet und im Verlauf des Jahres offiziell eingeweiht.

 

Vorschlag 1:  Ruine Nollig, Lorch

Alles Schöne muss einmal ein Ende haben. Auch der Rheingau. Der hört allerdings viel später auf, als viele denken. Am Ende – oder auch Anfang, je nach Betrachtung – wartet Lorch. Das Städtchen an der Mündung der Wisper liegt im Welterbe Oberes Mittelrheintal. Von 1919 bis 1923 wurde hier der Freistaat Flaschenhals ausgerufen. Es handelte sich um eine rechtsfreie Region, die auf der Karte an einen Flaschenhals erinnert. Zum 75. Jahrestag des Freistaates gründeten Winzer aus Lorch und Kaub die gleichnamige Initiative – seitdem kann man wieder Freistaat-Flaschen kaufen. Zu den schönsten Aussichtspunkten gehört der Blick von dem kleinen Rastplatz unterhalb der Ruine Nollig. Sie ist eine der 40 Burgen, Schlösser und Ruinen im Welterbetal – das ist Weltrekord. Die Sitzgruppe steht direkt am Rheinsteig, dem Premiumweg von Wiesbaden-Biebrich bis Bonn. Der Fluss glitzert silbern herauf, im Strom teilen Lastschiffe und Ausflugsboote mit ihrem Bug die Wellen. Zwischen Ufer und den Weinbergen drängt sich Lorch eng an die Flanken, die so steil abfallen, dass man beim Hingucken ahnt: Der Schloßberg rund um die Nollig ist etwas Besonderes. Wer hier ankommt, kennt die Antwort auf die Frage: Warum ist es am Rhein so schön. 

Beschreibung Wegstrecke:

Der Aussichtspunkt an der Ruine Nollig liegt direkt am Rheinsteig. Von der Wisperbrücke in Lorch steigt man in knapp 30 Minuten auf einem Felssporn hinauf. Das steilste Stück ist mit Stahlseilen gesichert. Wer will, kann es problemlos auf einem Alternativweg umgehen. Oben angekommen, läuft der Rheinsteig im Steilhang fast höhengleich hinüber nach Lorchhausen und zur Landesgrenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz im Niedertal bis nach Kaub. 

 

 

Vorschlag 2:  Weinlaube, Rüdesheim-Assmannshausen

Was für ein Name: Höllenberg. Die Assmannshäuser Hölle ist eine von sieben im Rheingau. Die Weinlage mit 55 Hektar ist die größte – und mit Abstand die steilste. Im oberen Drittel steht ein offener Pavillon. Er ist Relikt aus dem Film „Ich bin die Andere“ mit Katja Riemann und Armin Müller-Stahl. Regisseurin Margarethe von Trotta drehte wesentliche Teile des Krimis in den steilen Weinbergshängen. Nach dem Abzug des Filmteams überredeten vorausschauende Einheimische die Produktionsfirma, ihnen die Laube zu überlassen. Der Blick aus dem Innern ist berauschend: Vor dem Betrachter breitet sich das alpinste Tal in Mitteleuropa außerhalb der Alpen aus. Wer größere Höhendifferenzen auf kürzerer Distanz sehen will, müsste ins schottische Hochland oder ins norwegische Fjordland fahren. Am gegenüberliegenden Ufer ragt Burg Rheinstein auf; die erste Burg am Rhein, die nach romantischen Vorstellungen wiederaufgebaut wurde. Dass der Teufel hier seine Hörner im Spiel hatte, ist Legende. Wahr ist, dass Hölle von helda kommt, was im Mittelhochdeutschen „steiler Hang“ bedeutete. Dass die Rotweine aus dem Assmannshäuser Höllenberg höllisch gut schmecken, wird man bei einer Rheinsteig-Rast in der Rotweinlaube schnell feststellen.

Die Rotweinlaube liegt direkt am Rheinsteig. Von Assmannshausen aus ist der offene Pavillon mit seinem auffälligen Kupferdach in den Weinbergen deutlich zu sehen. Der Aufstieg von der Ortsmitte auf asphaltierten Weinwirtschaftswegen dauert knapp 40 Minuten. Ambitionierte Mountainbiker und E-Biker schaffen die Anfahrt problemlos, für Gelegenheits- und Genussradler ist unterwegs Schieben angesagt. Es lohnt sich: Bergab läuft es richtig rund.

 

 

Zum Abstimmungslink: www.deutscheweine.de  

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