Eichenprozessionsspinner

am Leinpfad „Erbacher Wäldchen“ zwischen Hattenheim und Erbach

Copyright: Thomas Weiss, Pixelio

Vorsicht am Leinpfad zwischen Hattenheim und Erbach.

 

Liebe Gäste,
aufgrund von Meldungen von Nestern und Raupen des Eichen-Prozessionsspinners am Leinpfad am „Erbacher Wäldchen“ zwischen Hattenheim und Erbach bitten wir Sie um erhöhte Vorsicht!

Berühren Sie die Raupen und Nester nicht, die Brennhaare der Tiere können allergische Reaktionen (Hautreizung, Husten, Asthma) auslösen.

Tipps für Ihren Schutz:

Generell dürfen Raupen und ihre Nester nicht berührt werden. Schon bei Verdacht eines Gifthaarkontakts können folgende Maßnahmen helfen.

  • Kleidung umgehend im Freien (!) wechseln, Schuhe nass reinigen
  • Kleidung bei mindestens 60 Grad waschen
  • Sichtbare Raupenhaare mit einem Klebstreifen entfernen
  • Gründliches Duschbad mit Haarreinigung und Augenspülung mit Wasser
  • Betroffene Gegenstände wie das Auto waschen, saugen und feucht reinigen
  • Hunde baden
  • Bei Hautreaktionen sollte der Hausarzt aufgesucht werden, beim Atemnot sofort den Rettungsdienst alarmieren.


Tipps von ECARF (Europäische Stiftung für Allergieforschung)
Eichenprozessionsspinner sind auch für Haustiere gefährlich.
Zwar schützt das Fell gut vor den Haaren, aber Schnauze und Schleimhäute sind gefährdet. Vor allem Hunde sind durch ihr Herumschnüffeln in Gefahr. Das Gift der Raupe kann schwere allergische Reaktionen auslösen. Zunge und Lefzen können stark anschwellen und es kann zu Atemproblemen kommen. Zur ersten Hilfe sollte man die betroffenen Stellen mit klarem Wasser abspülen, kühlen und im Zweifel den Tierarzt aufsuchen.

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