Die Wanderung beginnt am Flurbereinigungsdenkmal (1), wo ein Portalschild Ihnen einen Überblick über die Route gibt. Weiter geht es zur Johannisberger Klaus (2), dem Ort, an dem Mainzer Benediktiner um 1100 das erste Rheingauer Kloster gründeten. Am Sehstein "Elstertal" (3) genießt Ihr einen beeindruckenden Blick ins Elstertal mit seinen historischen Mühlen. Am 50. Breitengrad (4) steht das Objekt "Klimatester" – ein spannendes Beispiel für den Einfluss des Klimas auf den Weinbau. Der Sehstein "Im Vogelsang" (5) bietet einen spektakulären Blick auf den Rhein mit seinen drei Flussarmen, das Schloss Johannisberg und das Rheingauer Hügelland. Ein besonderes Highlight ist der Dachserblick (6), von dem aus man den Dachsberg sieht. Hier trifft der Weinwanderweg Johannisberg auf den Flötenweg und den berühmten Rheinsteig. Eine nahegelegene Statue erinnert an die legendäre Entdeckung der Spätlese. An der Burg Schwarzenstein (7) erfahrt Ihr mehr über die Vielfalt der Weine des Rheingaus. Von dort aus geht es weiter zum Schloss Hansenberg (8), heute eine Internatsschule für Begabte. Am Steinhäuschen (9), das 1973 als Denkmal für die Flurbereinigung errichtet wurde, wird deutlich, wie wichtig die Neuordnung der Rebflächen für den Weinbau war. Der Blick reicht weit über das Rheinhessische Hügelland bis zum Donnersberg und ins Nahetal. Das Steinstück (10) bietet eine seltene Aussicht auf gleich drei historische Klöster: Schloss Johannisberg, das Benediktinerinnenkloster Johannisberg und das Kloster St. Hildegard Eibingen. Am Wäschbrunnen (11) wird der enge Zusammenhang zwischen Wasser und Wein verdeutlicht. Die Wasserheilanstalt von 1856 nutzte das hier sprudelnde Quellwasser für Kuren. Heute zeigt der Platz, wie essenziell sauberes Wasser für das Leben und den Weinanbau ist. Den Abschluss des Weinwanderwegs erreicht Ihr mit dem Themenschild über die Stadtwaage (12). Genießt Ihr die herrlichen Ausblicke, die Geschichte und vor allem – ein gutes Glas Riesling unterwegs!