Die historischen Kalkbrennöfen aus dem 18. Jh. gehörten zu einer heimischen Ziegelhütte. Bis 1921 standen die Öfen unter Feuer, brannten den abgebauten Kalkstein und lieferten die Grundlage fürden hellen Putz vieler Flörsheimer Häuser.
Einst wurde der Wickerbach entlang seines Laufs bis zur Mainmündung bei Flörsheim von 20 Mühlen gesäumt. In den meisten wurde Getreide gemahlen, gelegentlich auch Ölsamen zerkleinert und Flachs gebrochen.
Die Flörsheimer Warte in den Wickerer Weinbergen war ursprünglich einer von vier Wachtürmenentlang der „Kasteler Landwehr“. Die Mainzer Erzbischöfe hatten das Bauwerk im 15. Jahrhunderterrichten lassen, um ihre rechtsrheinischen Besitzungen zu verteidigen.