Gleich zu Beginn führt der Weg am "Revoluzzer Gartenhäuschen" vorbei. Unweit der kleinen Gartenhütte traf sich auf dem Itzstein´schen Anwesen der „Hallgarter Kreis“ und bereitete die erste Nationalversammlung von 1848 vor. In einem kleinen Waldstück mitten in den Weinbergen verbirgt sich der Jüdische Friedhof von Oestrich-Winkel, der älteste noch erhaltene im Rheingau. Hinauf geht es zum bewaldeten Susberg, eine kleine Anhöhe unterhalb der Hallgarter Zange. Bänke oberhalb der Höhenlage Hendelberg laden zum Picknick mit überwältigender Aussicht. Die „Schröter Muttergottes“ in der kleinen Kirche ist der Stolz der Hallgarter Gemeinde. Die gotische Madonna aus gebranntem Ton stammt aus der Zeit um 1417. Die Hallgarter Weinschröter, welche die Fässer aus den Kellern zu den Fuhrwerken schaffen mussten, wählten sie zu ihrer Schutzheiligen.