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Modernisierung der rechten Rheinstrecke

Rheingauer Bahnstrecke wird fit für die Zukunft

Die Totalsperrung der rechten Rheinstrecke vom 10. Juli bis 12. Dezember 2026 zwischen Troisdorf und Wiesbaden ermöglicht eine umfassende Generalsanierung. Dabei wird die Infrastruktur umfassend modernisiert – für mehr Komfort, bessere Verbindungen sowie barrierefreie und attraktivere Bahnhöfe im Rheingau.

An den 32 Stationen an der Strecke zwischen Unkel und Wiesbaden werden Bahnsteige verlängert, Aufzüge und Rampen installiert, Wetterschutz und Beleuchtung optimiert, neue Personenunterführungen gebaut und Lärmschutzmaßnahmen vorgenommen. Dabei werden beim Gestaltungskonzept regionale Begebenheiten wie Weinberge und Rheinuferlandschaften aufgegriffen. Auf der interaktiven Karte können für jeden Bahnhof die Baumaßnahmen eingesehen werden.


Anreise während der Sperrung

Ersatzbusse - Der Ausfall des Nahverkehrs wird durch einen leistungsstarken Ersatzverkehr kompensiert

Während der Bauzeit seid Ihr weiterhin mobil im Rheingau unterwegs:
Ersatzbuslinien bringen Euch zuverlässig zu allen Orten zwischen Wiesbaden, Rüdesheim, Mainz und Koblenz – dicht getaktet, klimatisiert, barrierefrei und mit kostenlosem WLAN. Kinderwagen, Gehhilfen und Klappräder können transportiert werden. Eine Fahrradmitnahme ist nicht möglich. Tickets können online, in den DB Reisezentren und DB Agenturen erworben werden. Ein Kauf von Tickets im Bus ist nicht möglich. 

 

Rüdesheim – Wiesbaden Schnelllinie 2x je Stunde

Rüdesheim – Wiesbaden mit „Unterwegsbedienung“ 2x je Stunde

Rüdesheim – Mainz mit Umstieg 2x je Stunde

Koblenz – Braubach 4x je Stunde

Zu beachten: Eine Fahrradmitnahme ist in den Bussen nicht möglich

Wissen, wann und wo der Bus fährt

Über die Auskunftsmedien wie bahn.de und in der App DB Navigator sowie den regionalen Apps der Verkehrsverbünde könnt Ihr sehen, wann und wo Euer Bus fährt.


Macht Eure Anreise zum Urlaubserlebnis:

Reist auf der linken Rheinseite mit der Bahn bis Bingen oder Niederheimbach und setzt dann mit der Fähre über nach Rüdesheim oder Lorch am Rhein.
So genießt Ihr schon bei der Anreise den Blick auf die Weinberge, den Rhein und das romantische Rheingaupanorama. 
In den Zügen und auf der Fähre ist die Fahrradmitnahme problemlos möglich.

Hinweis: Diese Fähren sind allerdings nicht in die bestehenden Tarife eingebunden und sind nicht mit ihrem regulären ÖPNV-Ticket zu nutzen.

Über Bahnhof Bingen / Bingerbrück

ab Frankfurt Hbf. mit der RE 2 nach Bingen Hbf (Fahrtzeit 1 Stunde), Bus 234 oder 30 min. Fußweg zur Fähre nach Rüdesheim am Rhein

ab Koblenz Hbf mit der RE 17 oder RE 26 nach Bingen Hbf (Fahrtzeit 39 bzw. 49 min.), Bus 234 oder 30 min. Fußweg entlang des Rheins bis zur Fähre nach Rüdesheim am Rhein

Über Bahnhof Niederheimbach mit der Fähre nach Lorch am Rhein

ab Frankfurt Hbf. mit der RE 2 nach Niederheimbach Bf. (Fahrtzeit 1,15 Stunde mit Umstieg in Bingen),  7 min. Fußweg zur Fähre nach Lorch am Rhein

ab Koblenz Hbf. mit der RE 26 nach Niederheimbach Bf (Fahrtzeit 38 min.) 7 min. Fußweg zur Fähre nach Lorch am Rhein

Bei Eurer Anreise mit dem Auto, beachtet bitte die Einschränkungen im Straßenverkehr durch gesperrte Bahnübergänge zwischen Wiesbaden und Lorchhausen:

Während der Totalsperrung vom 10. Juli bis 12. Dezember sind mehrere Bahnübergänge zwischen Wiesbaden und Lorchhausen zum Teil dauerhaft geschlossen. Die Gründe: Die Stellwerke, die die Bahnübergänge steuern, sind für die Dauer der Modernisierungsarbeiten außer Betrieb. Ampel- und Schrankenanlagen für den Straßenverkehr können somit nicht genutzt werden. Zudem modernisiert die DB einige Bahnübergänge und baut neue Ampel- und Schrankenanlagen mit moderner Sicherungstechnik ein. Weiterhin wird die Strecke auch während der Totalsperrung durchgehend von Baufahrzeugen sowie Logistikzügen befahren.

Aus diesem Grund weist die DB darauf hin, dass das Betreten der Gleise auch in der Zeit der Totalsperrung strengstens verboten und lebensgefährlich ist. Auch bei geöffneten Bahnübergängen ist jederzeit das Andreaskreuz zu beachten, das dem Schienenverkehr Vorrang gewährt.